Die BATSCHKA 1848

ÜBERSICHT
AHNENFORSCHUNG
heinrich.stephan@alumni.uni-karlsruhe.de

Johann Jauß
"Szeghegy/Sekitsch im ersten Jahrhundert seines Bestandes"
Erstausgabe: Kula, 1886, gedruckt bei Berkovits Mark.
Nachdruck/Neuausgabe vom Verein zur Pflege Donauschwäbischer Heimatkunde e.V.
Gesamtherstellung: Joh. Illig, Buch- und Offsetdruck, Göpp.- Ursenwang 1978


Buchseiten 174-177 und 192-194 über die Auswirkungen der 1848er Revolution
Vorbemerkungen:

Seit 1847 bekommt eine neue Revolutionsbewegung in Frankreich verstärkten Auftrieb. Im Frühhjahr 1848 kommt es innerhalb weniger Tage zu einer blutigen Revolution. Die Unruhen greifen auf Mittel-, Ost- und Südosteuropa, Deutschland und Österreich über. Das ungarische Volk, als eines von vielen Völkern Österreichs, verlangt u.a. eine selbständige Nationalregierung und eine Verfassungsreform. Es kommt zu Aufständen und kriegerischen Auseinandersetzungen in verschiedenen Landesteilen. So übernimmt in Ungarn unter Erzherzog Stephan eine ungarische Regierung die Macht über Ungarn.
In dem nun einsetzenden Krieg zwischen Österreich und Ungarn, verbünden sich die Serben und Kroaten mit Österreich gegen die Ungarn und dringen von Süden und Südosten in die Batschka ein. Temerin und Jarek werden total eingeäschert. Die Bewohner flüchten in die nördlichen Landesteile. Furcht und Schrecken verbreiten sich jetzt in der Batschka.
Die deutschen Bewohner verhielten sich unterschiedlich. Einige Dörfer, wie Sekitsch, hielt zu der neuen ungarischen Regierung, andere waren für Österreich; wobei sich die Frontstellung je nach den wechselhaften Machtverhältnissen schnell änderte.
Dies war die Zeit, in der zur Selbstverteidigung von Bulkes eine Kanone aus Holz, die"Holzkanun", gebaut wurde und der Richter/Bürgermeister mal von der einen, mal von der anderen Kriegspartei auf einer eigens herbeigeholten Bank verprügelt wurde, - siehe



Seiten 174 und 175


Seiten 176 und 177
Seiten 192 und 193


(Heinrich Stephan)