Bulkes (today: B. Maglić ), domicile of the Greek communist liberation army ELAS

In the summer of 1945, 1,454 functionaries and fighters of the Greek communist liberation army ELAS moved in to the depopulated village of Bulkes. From the origin of the Yugoslavian state to placing collective camps at the disposal of searching fighters for recuperation from the prevailing civil war in Greece, awoke an extraterritorial Greek community. The inhabitant census fluctuated constantly. So there were under the 4,023 inhabitants in 1946, 161 women and 30 children. In the four years of its existence as a Greek community 27,000 fighters, 5000 wounded, and 22,000 evacuating children passed through the village. The inhabitants may have left without permission. Homes for orphaned children, hospitalized people, students, the lower grades of a grammar school, theater and craft businesses were set up. Besides the school books, daily and children's newspapers, only valid Greek money was printed on the press. Some police provided for order. In Bulkes people were sentenced according to Greek law. Those officers in Bulkes educated in the military academy over in Yugoslavia, Albania, and Bulgaria infiltrated to Greece. As Tito renounced Stalinism in 1948 and followed his own way to socialism, there were ideological differences of opinion under the Greek communists in Bulkes. Murder and manslaughter in the arguments were the beginning of the end of the Greek community in Bulkes. Those loyal to Stalin received asylum in 1949 in Czechoslovakia, Hungary, and Poland. The approximately 800 remaining in Bulkes emigrated to Macedonia. One small part moved to Gakawo and Kruschiwle. Four years of a Greek community left behind a destroyed village. Shortages of burning material since in and around there were no woods, the Greeks fell all of the mulberry trees which once shaded all of the streets, heated everything with wood from gates and house entrances, tore down neighboring buildings around the beams to use for heat. On the outside the village looked like its buildings were reduced to their core. Until it was newly settled with hesitant Yugoslavian citizens in the fall of 1949, it was used predominantly as a punishment camp for farmers from the surrounding area who did not fulfill their plan. (Source: http://www.dialogos-kpr.cz/txt_80/txt_0044.htm; Autor: Marian Sloboda, Prag)
(Heinrich Stephan, Translation from German into English: Bradley Schwebler)




In the picture above:
In the northern part of present day Serbia-Montenegro (SRBSKO-CERNA HORA) stretched a wide plain, much greater than South Mähren or South Polabska. They called it Vojvodina and its center is Novi Sad, city of 30,000 inhabitants. About 30 kilometers northwest of Novisad / Neusatz lies Backi Petrovac / Peterwatz, home 7,000 inhabitants, administrative center of the area, or rather community, of the same name. Part of this community are the agricultural building complexes situated in the neighborhood, the so-called Sallasch - typical for this fertile and agriculturally developed lowland - and some smaller villages.



The village next to Backi Petrovac / Peterwatz is Backi Maglic (Bulkes until 1950) with about 3,000 inhabitants (see "BATSCHKA").
Its name can be connected to the Serbian word "magla" = fog. Only this place can be connected with Bulkes, from which a few hundred Greeks immigrated to Czechoslovakia in 1948.

Maglic counted as a typical so-called Pannonian village. Villages of this type spread from southern Slovakia above Hungary to the Vojvodina. The lands were once a part of Austro-Hungary. At first glance the difference between the Czech villages and the villages of Vojvodina is striking. The builder does not save with the land (there is an abundance in this land). The villages there were large and many cities arose near us. The homes are low, one-story with two exit doors (picture 5.9) and they did not lie on the street like ours but they were separated by a width by trees growing on the street, whose shadows protected against the blazing sun which brings a lot of heat to Vojvodina in the summer.

Maglic unterscheidet sich mit einer Besonderheit:- fast alle Einwohner sind Serben. Das könnte eine Eigentümlichkeit sein, denn mit den besiedelten Orten haben die Serben die Mehrheit im nördlichen Serbien, zu dem sich die Vojvodina offiziell bekennt. Die Bewohner der Nachbarorte jedoch, - Backi Petrovec, Hlozani (serbisch Glozan) und Kulpin, - sind überwiegend Slowaken. Die ersten von ihnen kamen zusammen mit den Serben, den Ungarn, den Deutschen, Kroaten, Russinnen, Juden, Tschechen und anderen bereits vor 250 Jahren, das war in der Zeit der Theresianischen Kolonisation nach dem Abzug der Türken aus der Vojvodina und dieses Gebiet der Habsburger Monarchie zufiel. Zum Beispiel sind im Städtchen Backi Petrovec dreiviertel der Bewohner Slowaken und wenn sie durch die dortigen Gassen gehen, hören sie die specifische Sprache der Slowaken in der Vojvodina. So lebten in Maglic Slowaken, was sich gut auf dem Friedhof feststellen lässt ( Friedhöfe sind kleine Chroniken der Dörfer).

Die heutigen Einwohner von Maglic sind anderen Ursprungs. Sie kamen nicht während der theresianischen Kolonisation, erst viel später im Sommer 1949 aus anderen Gegenden der Vojvodina, dem südlichen Serbien, Bosnien, Herzegowina und Monte Negro. Die neuen Einwohner gaben dem Ort einen anderen Namen, nach dem Berg Maglic, der sich an den Grenzen der genannten Gegenden befindet. Der Ursprüngliche Name war "Bulkes", serbisch mit dem weichen "lj" ausgesprochen und geschrieben 'Buljkes".

Bulkes wurde erstmalig im 13. Jahrhundert als Keszi unter der Herrschaft der Ungarn erwähnt. Der spätere Name Savoljkeszi änderte sich im Deutschen wie im Serbischen in Bulkes. Während der Josephinischen Kolonisation besiedelten den Raum des heutigen Maglic Deutsche. Ab 1786 kamen aus dem deutschen Sprachraum von Lothringen und Rheinland-Pfalz über das Schwabenland und Österreich in den Raum Bulkes etwa 1.100 Seelen und bezogen 230 Hauser. 1900 gab es ca. 3.000 Einwohner. Die Deutschen jedoch verließen mit dem Rückzug der Okkupanten Ende des zweiten Weltkrieges den Ort (s. FLUCHT) oder wurden zwangsweise vertrieben (s. JAREK) und hinterließen gut eingerichtete Häuser.




Bild oben (wie alle anderen Bilder im August 2002 aufgenommen):
Bis heute steht auf dem Dorfplatz die deutsche Kirche, sie ist jedoch völlig verwahrlost.







Bild oben:
Die Bewohner kennen den ehemaligen deutschen Friedhof (rechts der Straße). Der ist heute völlig verwachsen mit undurchdringlichem Gestrüpp.

Nach dem Abgang der Deutschen bekamen die griechischen Emigranten aus dem Krieg der Befreiungsarmee "ELAS" das Dorf unter kommunistischer Führung zur Verfügung. In Bulkes wurde somit im Sommer 1945 ein griechisches Flüchtlingslager eingerichtet. Es war eines von vielen ähnlichen Lagern in Jugoslawien, ein weiteres war z. B. Kumanovo, aus welchem im Sommer 1945 1454 Personen in die Vojvodina verlegt wurden - nach Aufzeichnungen des jugoslawischen Historikers M. Ristovic in denen alle Veränderungen der griechischen Gemeinde in Bulkes enthalten sind. (Ristovic 1997, von nun an sind alle folgende Angaben daher.)

Auf Antrag der Kommunistischen Partei Griechenlands KPG erlaubte Jugoslawien die Eröffnung einer exteritorialen griechischen Gemeinde in Bulkes. Die Mehrheit der Bewohner waren Kämpfer der ELAS und ihre Verwandten. Nach weiteren Transporten erhöhte sich die Einwohnerzahl auf 3 bis 3,5 Tausend. 1946 ist die Bewohnerzahl mit 4.023 belegt, davon sind 161 Frauen und 30 Kinder. Vor der Auflösung der Gemeinde 1949 erreichte die Einwohnerzahl 4,5 Tausend. Die Zahl und die Zusammensetzung der Bewohner änderte sich je nach Bedarf der KPG, da wurden Kinder evakuiert, nach der politischen und militärischen Situation (Ristovic 1998).

Eigenwillig konnten die Bewohner den Ort nicht verlassen, ihr Aufenthalt war streng begrenzt, sie konnten den Ort nur mit einer Erlaubnis verlassen: Leute der Ortsverwaltung, Magazinäre und die auswärts beschäftigt waren (1947 arbeiteten außerhalb des Ortes 290 Leute). Die Griechen aus Bulkes waren an den Ort gebunden, weil Bulkes eine eigene Währung hatte. Das Geld, dass die Bewohner bekamen, konnten sie außerhalb des Ortes nicht verwenden. Demnach waren ihre Gehälter im vergleich zu den serbischen niedriger. Im Ganzen war die Verwaltung sehr streng, was zum Ausdruck der Unzufriedenheit und eigenmächtigen Verlassen des Ortes führte, und von der Verwaltung als Desertation angesehen und bestraft wurde.
Um die 2,000 arbeitsfähige Bürger wurden in der Landwirtschaft beschäftigt. Es wurden Werkstätten, Krankenhäuser, Heime für elternlose Kinder und kulturelle Einrichtungen - Kino, Bücherei, Theater und Schulen eingerichtet und eine Grundschule, ein Gymnasium mit unteren Klassen. In Bulkes war eine Militärakademie, in der die Offiziere für die demokratische Armee Griechenlands geschult und über jugoslawische, albanische und bulgarische Gebiete nach Griechenland geschickt wurden. Diese Tatsache vermittelte die Möglichkeit, dass sich Bulkes mit der Propaganda und Themen auf internationaler Ebene beteiligte.

(Anm. H. Stephan: Damals erschienen in der NEW YORK TIMES einige Berichte über die Ausbildung griechischer Partisanen in BULKES. Auch in der Artikelserie von Kogelfrantz über "Die Davongekommenen von Jalta (II): Griechenland"), veröffentlicht im SPIEGEL Nr.4 vom 21.1.1985, wird Bulkes auf Seite 123 genannt.)

In Bulkes existierte eine Druckerei, die neben eigenen Geldern auch Schul - und andere Bücher herstellte.. Ferner gab sie die Zeitung "Foni to Bulkes" die Kinderzeitung "Ta Die Altopula" heraus. Nicht nur für die Gemeinde hatte die Bulkeser Druckerei eine grosse Bedeutung, auch für die linke Emigration.

Bulkes war gegenüber der näheren Umgebung streng abgeschlossen ( initiiert durch die griechische Verwaltung) sie kannten die jugoslawischen rechtlichen Vorschriften nicht, nur die eigene Führung und Verwaltungsorgane. Die ganze Verwaltung, die politisch und wirtschaftlich der KPG unterstanden, waren von der jugoslawischen Regierung anerkannt. Die Vorsitzenden dieser Organe - damals die sogenannten Vorstände der Flüchtlinge - waren Mechakis Paktasidis (welcher 1948 zum Verräter erklärt und aus der KPG ausgeschlossen wurde), dann ab 1947 Michalis Terzis und ab Sommer 1948 Alexis Makulas.

Die Gemeinde Bulkes bekam eine Selbstverwaltung und wurde wirtschaftlich selbständiig. Bei dem Versuch der Realisierung der selbstständigen Gemeinde, auch bei Problemen/Störungen, musste sie wirtschaftlich von Jugoslawien unterstützt werden. Eine richtige Bewirtschaftung wurde durch das Einschreiten der jugoslawischen Verwaltung gegenüber dieser Gemeinde erreicht. Vorausgegangen war ein Streit der KPJ mit dem Informbüro.

Im Herbst 1948 erzeugte Niko Zachariadis Streit zwischen der KPG und der KPJ, als er sich in der Auseinandersetzung zwischen Tito und Stalin an die Seite des Informbüros stellte, also zu Salin hielt. Es folgten einige Austritte von griechischen Kommunisten aus der KPJ, danach folgte eine intensivere richtige Verwaltung unter A. Makulas. Aus Erbitterung über die internen Streitigkeiten kam es zu Emigrationen (Anm.: Anhänger Titos emigrierten aus Griechenland nach Jugoslawien). Politisch standen die meisten Makedonier zur KPJ. In Bulkes kam es zu physischen Auseinadersetzungen (Anm.: Bürgerkriegsähnliche Kämpfe mit zahlreichen Todesopfern.), welche menschliche Opfer forderten.

Von der jugoslawischen Verwaltung verlautete, dass sie nichts gegen die Äußerungen des offiziellen Vorstandes über seine Zustimmung zum Informbüro habe, machte aber deutlich, dass sie Auftritte gegen das führende jugoslawische Organ und gegen Tito nicht dulden werde. Die staatliche jugoslawische Kommission inspizierte den Ort und stellte fest, dass die Bulkeser Verwaltung "spekulativ" betrügerisch sei und die jugoslawische Wirtschaft schädige. Ferner berichtete sie, dass die Bulkeser Verwaltung eine privilegierte Schicht gebildet hat, lässig mit den Anliegen der übrigen Bevölkerung umgeht, ihre Bewegung begrenzt, die Post des Dorfes mit der anderen Welt kontrolliert, physische Gewalt unter der Bevölkerung erlaubt und sich an ihr bereichere usw... Ursache der Inspektion war, dass die Verwaltung gegenüber Jugoslawien feindlich war. Die jugoslawische Verwaltung entschloss sich daraufhin "die Versorgung einzustellen" und die Angelegenheit ruhen zu lassen.

Auf Grund der unsicheren Situation vereinbarte die KPG mit der Tschechoslowakei und Ungarn die Auswanderung aller Parteimitglieder nach der CSR über Ungarn. N. Zachariadis sandte der Bulkeser Verwaltung eine Direktive, wonach der Anordnung des Vorsitzenden der jugoslawischen Regierung Josef Broz Tito und des Außenministers Edvard Kardelj vom 8. August 1949 mit dem Transfer an die ungarische Grenze Genüge getan wird. Im September wurden weitere drei Transporte durchgeführt. Über das Schicksal dieser Emigranten nach ihrer Ankunft in der CSR verhandelte P. Hradecny.

Um 800 Einwohner verblieben in Bulkes.(Präsentation 2002.) Schon zur Zeit des Konfliktes wurden Makedonier in die unweiten Ortschaften Kruschevlje und Gakovo umgesiedelt. Nach der Auflösung der Gemeinde gingen diese, die übrig blieben, hauptsächlich in die VR Makedonien.






Bild oben:
Bis nach der Aussiedlung und nach den Grabsteinen auf dem serbischen Friedhof, leben heute drei griechische Familien in Maglic: Skutelisovi, Josihiidisovi und Konstadinidhisovi. Auf dem Friedhof entdeckten wir auch makedonisch klingende Namen (Krstewski, Kocevski), aber dies besagt nichts über die Träger derselben. Auch nach drei Jahren versicherten die Verbliebenen verbal nicht, dass sie aus der griechischen Gemeinde Bulkes herkommen. In der Darstellung im Internet der Gemeinde Maglic (Präsentation 2002) wird aber angeführt, dass einige Bürger dieses Ortes aus der griechischen Gemeinde stammen, ein Historiker aus Backi Petrovec erklärte, dass es noch fünf bis sechs Familien seien.




Mit diesem kurzen Bericht über Maglic und Bulkes versuchte ich der Leserschaft Informationen zu vermitteln, die ich bei meinem Aufenthalt in der Vojvodina und in einem eintägigen Ausflug nach Maglic erfahren habe. Über die griechische Kommune in Bulkes in den Jahren 1945-49 bieten sich Kontakte mit der örtlichen Verwaltung in Bulkes, mit den griechischen Familienangehörigen oder dem örtlichen Historiker an. Angeblich besteht eine Monographie von Bulkes (Anm.: Heimatbuch Bulkes 1984), welche noch Informationen liefern könnte.

Weitere Informationen über die Rolle von Bulkes im griechischen Bürgerkrieg befinden sich in Zeitungsartikeln des Archivs der
NEW YORK TIMES (Sucheingabe: "Bulkes 1948").

LITERATUR:
HRADEENY Pavel, 2000 "Die griechische Gemeinde in der CSR, ihr Entstehen und die anfängliche Entwicklung.
PRÄSENTATION der Gemeinde Batschki Petrovac, 2002 URL:
RISTOVIAE Milan, 1997 Experiment Bulkes: "Griechische Republik in Jugoslawien 1945-1949"
RISTOVIAE Milan, 1998 "Der weite Weg zurück. Die aus Griechenland geflüchteten Kinder in Jugoslawien 1948-1960". Beograd, Verein für Gesellschaftliche Geschichte Druck und Verlag: Eigoja.
Marian Sloboda marian.sloboda@seznam.cz"
Co se stalo s Bulkesem?







GRCKA KOMUNA U BULJKES/BULKES 1945-1949

BULJKES/BULKES (Backi Maglic od 1950) i grcka komuna u Vojvodini prije odlaska u Cehoslovacku 1945-1949

Marian Sloboda marian.sloboda@seznam.cz Filozofski fakultet Karlovog univerziteta u Pragu


Sta je bio u Bulkesu 1945-1949?





Slika gore:
Selo Backi Maglic se nalazi blizu vojvodanskoga grada Backog Petrovca u Vojvodini. Grad Backi Petrovac ima oko 6700 stanovnika (Popis, 2002, str. 21). On je centar istoimene opstine, na cijem podrucju se nalaze tri sela - Kulpin, Glozan i Maglic - i salasi, tipicni za ovaj nizijski dio Jugoslavije sa razvijenom poljoprivredom. Prema prvim rezultatima popisa stanovnistva 2002. zivi u Maglicu oko 2700 lica (Popis, 2002, str. 21).
Maglic izgleda kao bilo koje selo tzv. panonskog tipa. Sela ove vrste se nalaze na teritoriji koja se prostire od juzne Slovacke i Madarske pa cak do Vojvodine. Ovo podrucje je nekada bilo dio jedne drzave - Austro-Ugarske. Cak na prvi pogled su vidljive razlike medu ceskim i vojvodanskim selima: sela u Vojvodini su mnogo prostranija, sto je u vojvodanskoj ravnici vjerovatno omoguceno dostatkom prostora, kojeg u bregovitom ceskom kraju nema. Vojvodanska sela su velika i mnoga od njih bi se u Ceskoj smatrala gradicima. Kuce su niske i jednospratne, izuzetno i dvospratne. Ne oslanjaju se na put kao u Ceskoj, nego su od njega odvojene sirokom travnatom prugom na kojoj raste drvece, sto je efikasna zastita protiv sunca.

Maglic je, ipak, narocit i to bar u tom smislu sto vecinu njegovog stanovnstva cine Srbi. Tu cinjenicu ne bi trebalo isticati, ali ako Maglic uporedimo sa ostalim naseljima u opstini, u kojima zive pretezno Slovaci, moze se onda srpsko stanovnistvo u Maglicu smatrati kao cudna pojava, iako se selo nalazi u Vojvodini, koja se zvanicno smatra sjevernom Srbijom.

Prvi Slovaci su se doselili u Vojvodinu zajedno sa Srbima, Madarima, Nijemcima, Hrvatima, Rusinima, Jevrejima, Cesima i drugima cak prije 250 godina, tj. za vrijeme "terezijanske kolonizacije" teritorija napustenih od strane Turaka i anektovanih od strane carstva Habzburgovaca. Danas cine Slovaci napr. u gradu Backom Petrovcu vise od tri cetvrtine stanovnistva, pa kada se setate po tamosnjim ulicama, mozete cuti specifican slovacki dijalekat vojvodanskih Slovaka. U Maglicu takode zive Slovaci, sto se moze lako otkriti napr. na groblju (groblja su uvijek, u nekom smislu, mala hronika sela). No, Slovaka ima u Maglicu vrlo malo.

Danasnje stanovnistvo Maglica nije autohtono i nije se doselilo za vrijeme kolonizacije za carice Marije Terezije vec znatno kasnije - cak od 1949. do polovine 50-ih godina, i to iz ostalih dijelova Vojvodine, juzne Srbije, Bosne i Hercegovine. Ime sela je isto novo - selo ga je dobilo od alohtonih stanovnika prema planini "Maglic", koja se nalazi na razmedu Bosne, Hercegovine i Crne Gore. Selo se prije zvalo "Buljkes" (njemacki "Bulkes"). Buljkes se

prvi put pominje cak u XIII vijeku pod jos starijim madarskim nazivom za skupinu sela na predjelu danasnjeg Maglica - "Keszi". Kasniji madarski naziv "Savolkeszi" promijenio se u njemacko i srpsko "Buljkes" (Prezentacija, 2002).

Za terezijanske kolonizacije naselilo je prostor danasnjeg Maglica njemacko stanovnistvo. Nijemci su se doseljavali od 1786. godine iz razlicitih dijelova njemacke jezicke teritorije - od Lotaringije do svapskih krajeva i Austrije - i promijenilo je prostor Buljkesa, tada pustaru, u selo sa otprilike 1100 stanovnika, koji su bili nastanjeni u 230 kuca. Godine 1900. je Buljkes imao vec 3 hiljade stanovnika (Prezentacija, 2002). No, Nijemci su napustili selo sa odlaskom njemackih okupacijskih vojski na kraju drugog svjetskog rata, ostali stanovnici su bili prisiljeni otici ili su bili premjesteni u jugoslovenske koncentracijske logore. Ostavili su za sobom prazne i dobro opremljene kuce.

Cak danas se u sredini Maglica moze vidjeti njemacka evandelicka crkva. Stanovnici su svjesni i toga da jos postoji njemacko groblje, koje je, medutim, obraslo gustim zbunjem. Prema karti Buljkesa iz 1945. nalazila su se u selu dva groblja - u jugozapadnom i zapadnom dijelu sela, no respondenti su mi pokazivali put samo za jugozapadno groblje.

Nakon odlaska Nijemaca dobili su selo na raspolaganje grcki emigranti armije otpora ELAS (Grcka narodno-oslobodilacka armija) pod rukovodstvom grckih komunista. Mnogo pripadnika armije se nije moglo pomiriti sa Varkiskim dogovorom izmedu komunista i desnicarskih partija u Grckoj. Prema tome dogovoru je trebalo da se ELAS razoruza sto u stvari znacilo da kapitulira.

Buljkes je bio osnovan kao grcki izbjeglicki logor u maju 1945. Bio je samo jedan od nekoliko takvih logora u Jugoslaviji, drugi je bio napr. u Kumanovu, "iz kojega je 25. maja 1945. 1454 lica prebaceno u Vojvodinu," navodi prema arhivnom materijalu jugoslovenski istoricar M. Ristovic u svom clanku o grckoj zajednici u Buljkesu (Ristovic, 1997, str. 179, odatle su i ostali podaci ako uz njih nije naveden drugi izvor).

Jugoslavija je dozvolila da se stvori eksteritorijalna grcka opstina u Buljkesu na zahtjev Komunisticke partije Grcke (KPG, grcki KKE). Vecina stanovnistva su bili vojnici ELASa i clanovi njihovih porodica. Naselje se nakon nekoliko transporovanja povecalo, pa se broj stanovnika kretao izmedu 3 i 4 hiljade. Za 1946. godinu se zna tacan broj stanovnika - 4023; iste godine u selu je boravila samo 161 zena i 30-oro djeca. Prije raspustanja komune 1949. je broj stanovnika dosegnuo 4,5 hiljade lica. Broj i sastav stanovnistva Buljkesa se mijenjao zato sto je stanovnistvo bilo preseljavano, sto je zaviselo od potreba KPG i vojno-politicke situacije, napr. se povisio broj djece poslije toga sto su bile evakuisane iz Grcke u Jugoslaviju (v. Ristovic, 1998). No, napustanje sela po sopstvenoj volji stanovnika bilo je zabranjeno, isto kao i kretanje izmedu sela i njegove okoline uopste - izaci iz sela mogli su samo ljudi sa specijalnom dozvolom: clanovi rukovodstva komune, snabdijevaci i radnici zaposleni izvan sela (1947. je radilo van naselja oko 290 stanovnika). Grcki emigranti u Buljkesu su bili vezani za selo i tom cinjenicom da je buljkeska komuna imala sopstven novac. Stanovnici, dakle, nisu mogli novac, koji su zaradili, koristiti za granicom naselja. Osim toga su bile njihove plate u poredenju sa platama srpskih radnika manje. Opcenito govoreci, rezim u naselju je bio vrlo strog. Ta situacija je izazivala nezadovoljstvo stanovnistva i dovodila je do svojevoljnog napustanja sela, sto se od strane uprave komune klasifikovalo kao dezertiranje i kaznjavalo se.

Oko dvije hiljade stanovnika sposobnih za rad bilo je zaposleno u poljoprivredi. Osnovane su bile i radionice, bolnica, dom za djecu bez roditelja i kulturne ustanove - pozoriste, bioskop, biblioteka i skole: osnovna skola i niza gimnazija sa grckim kao nastavnim jezikom. U buljkeskom vojnom logoru je bila, naravno, i vojna akademija gdje su se obucavali oficiri za jedinice Demokratske Armije Grcke, u koje su bili slani preko jugoslovenske, albanske i bugarske teritorije da se u gradanskom ratu ukljuce u borbu protiv atenske vlade. Ta cinjenica je prouzrokovala da je Buljkes postao sredstvom propagande i tema diskusija i sporova na medunarodno-politickom nivou.

U Buljkesu je postojala i stamparija, gdje je zajednica stampala osim svog novca i udzbenike i druge knjige. Izdavala je i novine Foni tu Bulkes (Glas Buljkesa), casopis za djecu Aetopula (Orlici, tj. zapravo Pioniri) itd. Djelatnost buljkeske stamparije je bila od velikog znacaja, i to ne samo za opstinu samu nego i za cijelu grcku politicku emigraciju.

Buljkes je bio namjerno zatvoren i izolovan od svoje okoline (sto je zeljelo grcko komunisticko rukovodstvo), bio je izveden iz jugoslovenske jurisdikcije, imao je sopstvenu upravu i sopstvene represivne snage. Opstinom je upravljao kako politicki tako ekonomski poseban organ koji je podlijegao odlukama CK KPG i bio zvanicno priznat od strane jugoslovenskih vlasti.

Zajednica u Buljkesu je trebalo da bude samoupravna i ekonomski samodovoljna komuna. Bila je zapravo jedan socijalni eksperiment i trebalo je da bude slika realizovnane idealne opstine prema komunistickoj ideologiji. No, eksperiment za ostvarenje autarkticke opstine nije bio uspjesan i Buljkes je morao da bude ekonomski podrzavan od strane Jugoslavije. A upravo gazdovanje Buljkesa je postalo povod za intervenciju jugoslovenskih vlasti protiv komune. Intervenciji je prethodio politicki sukob medu KP Jugoslavije i Informbiroa.

U junu 1948. se predsjednik KPG Nikos Zahariadis izjasnio o odnosu KPG ka KPJ i iz njegove izjave je proizaslo da se u konfrontaciji medu Titom i Staljinom stavi na stranu Informbiroa, dakle, Staljina. Slijedilo je nekoliko istupa grckih komunista protiv KPJ, agresivno se u tome ponasalo upravo rukovodstvo Buljkesa na celu s Aleksisom Matsukasom. Do razdora je doslo i unutar same grcke emigracije u Jugoslaviji. Politiku KPJ su podrzavali vecinom Makedonci*. Razdor u Informbirou je imao znatan uticaj i na zivot i psihicko stanje grcke djece u domovima u Jugoslaviji (v. Ristovic, 1998, str. 71 i sljed.). U Buljkesu je, stovise, razlaz prerastao u fizicke sukobe koje su izazvale cak i ljudske zrtve.

Jugoslovensko rukovodstvo je izjavilo da nema nista protiv odluke oficijalnih predstavnika Buljkesa da se priklone stavovima Informbiroa, ali je upozorilo da nikako nece tolerisati njihove istupe protiv Tita i jugoslovenskih vlasti. Jugoslovenska Komisija Drzavne kontrole je u Buljkesu izvrsila inspekciju, pa je nasla i dokazala da je gazdovanje buljkeskog rukovodstva "spekulativno", varljivo i da steti privredi Jugoslavije. Takode je referisalo o tome da je rukovodstvo stvorilo jednu privilegovanu skupinu i maltretira ostale stanovnike, ogranicava njihovo kretanje, kontrolise postanske posiljke izmedu sela i ostaloga svijeta, cini fizicko nasilje nad stanovnistvom, obogacuje se na njegov ustrb itd. Zakljuckom saopstenja Komisije je bilo da se rukovodstvo Buljkesa ponasa neprijateljski prema FNR Jugoslaviji. Jugoslovensko rukovodstvo je poslije toga odlucilo "preduzeti mjere" i intervenisati u stvari buljkeske komune. KPG, nalazeci se u takvoj neprijatnoj situaciji, dogovorila se sa cehoslovackom i madarskom stranom da se pristalice KPG transportuju u Cehoslovacku preko madarske teritorije. Nikos Zahariadis je poslao rukovodstvu Buljkesa direktivu na cijoj osnovi su 8. avgusta 1949. predstavnici komune podnijeli molbu predsjedniku jugoslovenske vlade Josipu Brozu Titu i ministru spoljnih poslova Edvardu Kardelju da im se dozvoli premjestenje ka granici sa Madarskom. Jugoslovenska vlada je udovoljila molbi pa je 30. avgusta organizovan prvi transport. U septembru su bila sprovedena jos tri transporta. Grcki emigranti u Buljkesu su, dakle, otisli iz Jugoslavije u Cehoslovacku zbog politickih razloga - kao protivnici politike KPJ a pristalice KPG i komunistickih partija "narodnih demokratija" ukljucujuci KP Cehoslovacke. Uprkos tome su cehoslovacke vlasti paradoksalno postupali sa buljkeskim emigrantima kao sa politicki nepouzdanim licama, zarazenim "titoizmom" (v. Hradecny, 2000).

Dok je vecina stanovnika Buljkesa otisla za Cehoslovacku, oko 800 stanovnika je ostalo u Jugoslaviji (Prezentacija, 2002). Radilo se vjerovatno o Makedoncima, koji su podrzavali politiku KPJ. Cak u vrijeme konflikta u Buljkesu su Makedonci bili prebacivani u logore Gakovo i Krusevlje (kod Sombora) i poslije raspustanja komune su otisli oni koji su ostali do kraja u NR Makedoniju. Prema saopstenjima nekoliko stanovnika Maglica i spomenicima na srpskom groblju zive danas u Maglicu tri grcke porodice: Skutelis, Josifidis i Konstantinidis. Na groblju se mogu naci i imena koja zvuce makedonski (Krstevski, Kocevski i dr.), ali to ne kaze nista odlucujuce o njihovim nosiocima. Ni za te tri grcke porodice nisu respondenti izricito rekli da su porijeklom iz grcke komune u Buljkesu. No, u internetskoj prezentaciji sela Maglic (v. Prezentacija, 2002) navodi se da nekoliko stanovnika sela potice iz grcke buljkeske zajednice i jedan istoricar iz Backog Petrovca je rekao da je na mjestu ostalo pet-set porodica.

Da se sazna vise o sudbini bivsih clanova grcke eksteritorijalne zajednice u Buljkesu (zaista unikalne pojave u istoriji drzave i prava Jugoslavije) nudi se mogucnost kontaktovati mjesnu upravu Maglica, pripadnike grckih porodica, maglickog istoricara (ako ga ima) i, naravno, ceske Grke koji su bili transportovani iz Buljkesa 1949. godine. Ovaj clanak donosi samo osnovne informacije i za cesku javnost bi trebalo da bude kratko saopstenje o ovdje nepoznatoj istoriji jednog dijela grcke zajednice u Ceskoj.

Primjedba
* Iz Grcke nisu 1949. emigrirali samo Grci nego i pripadnici drugih etnickih skupina i etnicki indiferentna lica. Trecina pa cak i vise imigranata su bili Makedonci (usp. Hradecny i dr., 1998, str. 472 i 658; Hradecny, 2000, str. 44; Robovski, 1988, str. 20).

LITERATURA
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